Episode 109: Jörg Schneider – Coach und Ausdauer-Ass

Walk-Män-Podcast: Gespräch mit dem Coach, Unternehmensberater und Triathleten

Bad Orb / Teneriffa (red). Jörg Schneider ist Coach, Unternehmensberater und erfolgreicher Ausdauersportler (siehe seine Vita unten). Er ist der Gesprächspartner von Podcaster Ralf Baumgarten in Podcast-Episode 109. Baumgarten: „Das Gespräch führten wir via ZOOM zwischen Bad Orb und Teneriffa, wo Schneider seinen Lebensmittelpunkt hat. Wie sich im Vorgespräch heraus stellte: Jörg und ich sind uns in diesem Leben wahrscheinlich schon mehrmals unbewusst begegnet. Zum Beispiel bei der Triathlon-Challenge in Roth oder aber beim mittlerweile eingestellten Ausdauer-Wettkampf „Challenge Bad Orb“ (ein über zwei Tage andauernder Dreikampf mit den Disziplinen Berglauf, Straßenlauf und Mountainbiken). Und witzigerweise haben wir auf Anhieb mehr als ein halbes Dutzend gemeinsame Bekannte gefunden, mit denen wir beide (sportlich) schon so einiges erlebt haben.

Jörg Schneider ist ein „Macher“ aus dem Bilderbuch. Wie es ihn privat und beruflich vom Bodensee nach Mallorca, Zypern und Teneriffa verschlug, verrät er in diesem lockeren Talk. Seine Geschichte in dieser Episode des Walk-Män-Podcasts. Zu hören auf allen Podcast-Plattformen wie Apple-Podcast, Spotify, Deezer, Audible, Google-Podcast und vielen mehr. Und natürlich auf YouTube.

Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/walk-m%C3%A4n-gesund-leben-in-bewegung/id1517600537?l=en&i=1000563258578

Spotify: https://open.spotify.com/episode/2O3oN56tp9HSKQDkrpZjSV?si=yTpBNYtZRxu_VRz_fEkMug

…und auf YOUTUBE:

https://www.youtube.com/watch?v=8rlq9eByY4U

Jörg Schneider
– Geboren am 25. Juli 1968 in Überlingen am Bodensee
– Eineinhalb Jahre Weltreise mit dem Fahrrad
– BWL-Studium Universität Bayreuth (Dipl.-Kfm.)
– Masters-Studium Western Illinois University (MBA)
– Investment Manager Net Capital Partners
– COO Secodata AG
– Partner Intermedia Personalberatung
– Selbständiger Trainer / Coach / Berater
– Multi-Unternehmer, Investor, Autor
– Triathlet seit 1985, vielfacher Medaillengewinner bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften

92. Walk-Män-Podcast: Kur in Not – Gespräch mit Almut Boller (HHV)

Walk-Män-Podcast 92 – Kur in Not

Bad Orb / Main-Kinzig (red). Das Kur- und Bäderwesen braucht eine wirkungsvollere Unterstützung: „Geben Sie den Menschen im Kur- und Bäderwesen eine Perspektive.“ Mit diesem eindringlichen Appell haben sich die führenden Verbände des Kur- und Bäderwesens an die Bundes- sowie Länderregierungen gewandt. „Der zweite harte Winter bringt das Kur- und Bäderwesen in existentielle Nöte,“ mahnt der Vorsitzende des Hessischen Heilbäderverbandes, Bürgermeister Michael Köhler. „Es geht um das nackte Überleben der öffentlichen Bäderbetriebe, Saunaanlagen und Kureinrichtungen.“ Wie ernst ist die Lage? Mit dieser Frage setzen sich Almut Boller, Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes, und Podaster und Journalist Ralf Baumgarten in dieser Episode eingehend auseinander.

Bild: Blick von Burg Stolzenfels (Bad Soden-Salmünster) aus ins Kinzigtal. Bild: Hessischer Heilbäder-Verband HHV

Walk-Män-Podcast 78.: Jürgen Zwickels „Bike Ride for Charity“

Walk-Män-Podcast Episode 79

Episode 78 des Walk-Män-Podast: So sieht für Jürgen Zwickel ein gemütlicher Grillabend im Sommer und im Kreise der Familie aus: Man plaudert und genießt das Essen und plötzlich ist man sich einig, eine in dieser Form noch nicht dagewesene Familien-Radtour zu unternehmen. Zu Dritt 1.000 Kilometer für einen guten Zweck strampeln und das im Zeitlimit von nur 48 Stunden – eine deftige Aufgabe für die drei Franken. Und damit sich das Strampeln auch wirklich lohnt, müssen entsprechende Höhenmeter auf einem knackigen Rundkurs nahe dem fränkischen Roth eingebaut werden. Soviel vorab: Jürgen und seine Mitstreiter haben das Ziel erreicht und dabei nebenbei noch 19.000 Höhenmeter und fast 10.000 Euro an Spendengeldern eingesammelt.
Was Jürgen auf seiner persönlichen Tour der Leiden so alles erlebte und ob es eventuell sogar ein Nachfolgeprojekt geben wird, dass verrät Jürgen in dieser kurzweiligen Episode des Walk-Män-Podcasts.
Der Link zur Seite: https://www.bikerideforcharity.com

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Walk-Män-Podcast 74: “Triathlon vor der Haustür – Meine Red Bull Sebi Triple Challenge”

Episode 74 des Walk-Män-Podcasts: Alter ist auch nur eine Zahl, dachte sich Podcaster und Journalist Ralf Baumgarten. Er (knapp unter 60 Jahre jung) fragte sich: Ist ein Mensch in diesem Alter spontan in der Lage, ohne Vorbereitung einen Langstrecken-Triathlon zu bewältigen? „Logisch“, war die Überlegung, „wenn er sich körperlich fit hält, sich vernünftig ernährt und KEINE Vorbelastungen hat“. Der Podcaster startete den Selbstversuch in der „Red Bull Sebi Triple Challenge“ über die Distanzen 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42 km zu Fuß – an einem Wochenende. Und ohne gezielte Vorbereitung.

Das Ziel zu sehr auf die leichte Schulter genommen?

Um es vorweg zu nehmen: Das Ziel wurde erreicht, die Herausforderung bestanden. Aber: Es wurden Fehler begangen in der Vorbereitung, das Ziel zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Was genau war passiert und wie kam der Podcaster über die insgesamt 226 Kilometer?

Im Vorspann präsentiert Mentalcoach Jürgen Zwickel kurz und spontan sein Projekt BikeRideForCharity – Tretend helfen”. Mit höchstem sportlichen Einsatz Gutes tun, ist sein Ziel. Worum geht es genau?

“BikeRideForCharity – Tretend helfen“

Jürgen Zwickels “BikeRideForCharity – Tretend helfen“: Als Dreier-Team sind wir abwechselnd 48 Stunden nonstop vom 1. bis 3. Oktober 2021 für einen wohltätigen Zweck unterwegs!

Start: Freitag, 1. Oktober 2021, um 12 Uhr, Ende bzw. Zieleinfahrt: Sonntag, 3. Oktober 2021, um 12 Uhr.

UNTERSTÜTZE DIESE EINZIGARTIGE BikeRideForCharity MIT DEINER SPENDE! Wir freuen uns über jeden gespendeten Euro und sagen dafür bereits jetzt herzlichen Dank!

DIE IDEE HINTER DER BikeRideForCharity: Wochenlange Vorbereitungen, intensive Trainingseinheiten, gemeinsam unterwegs für unser Herzensprojekt. Als Dreier-Team sind wir abwechselnd insgesamt 48 Stunden nonstop mit dem Bike auf einem Rundkurs unterwegs und wollen so Spenden für zwei wohltätige Organisationen erradeln und tretend helfen! Persönliche Erfahrungen sammeln, Grenzen verschieben, gemeinsam ein Ziel erreichen und etwas Gutes tun! Zwickel: “Sehr gerne kannst Du uns an diesen zwei Tagen in unserem „Basislager“ in der Rambacher Str. in Heideck besuchen und uns kräftig anfeuern!”
Kontakt zu Jürgen Zwickel: http://www.juergenzwickel.com/brfc

Projekt: „Jakobsweg auf dem Laufband“: Sieben Wochen, 774 km, knapp 1,1 Millionen Schritte, drei Stunden täglich barfuß auf dem Laufband

Jakobsweg auf dem Laufband

Bad Orb (von Ralf Baumgarten). Was tun, wenn man in der Zeit der Corona-Beschränkungen ein seit Jahren geplantes Ziel im Auge behält und trotz aller Widrigkeiten nicht aus den Augen verlieren möchte? Wenn es sich bei diesem Ziel um eine Langstreckenwanderung oder eine Pilgerreise handelt, ist das aktuell ein schweres Unterfangen. Seit geraumer Zeit gibt es nun „virtuelle“ Wanderungen und Läufe, die zumindest für den einen oder anderen eine Alternative sein können. Da meine beiden Ziele „German Trail“ und die Pilgerreise über den Jakobsweg aktuell nicht umsetzbar sind, habe ich mich entschlossen, zumindest den Jakobsweg virtuell anzugehen. Unterstützt von einer App, mit der ich die zu hause zurück gelegten Kilometer mit der Originalstrecke abgleichen kann. Die zu bewältigenden 774 km werde ich in einem Zeitraum von maximal 50 Tagen ansolvieren. Das Besondere daran? Ich werde als wahrscheinlich erster Mensch weltweit (zumindest, wenn ich „Dr. Google“ glauben darf) den Jakobsweg auf dem Laufband absolvieren. Und das werde ich (zwangsläufig ebenfalls eine Weltpremiere) ohne Schuhe bewältigen – sprich: Ich werde die komplette Strecke barfuß, in Rennsandalen und Laufsocken ablaufen. Täglich möglichst drei Stunden lang, was bei einem Tempo von sechs km / Stunde und einer Schrittfrequenz von 138 / Min. ein Tagespensum von 15 bis 18 km vorsieht. Wer schon einmal barfuß auf dem Laufband zugange war, weiß, dass sich die Belastung erheblich von der in Laufschuhen auf dem Band und erst recht vom Laufen auf der Straße bzw auf Feld- oder Wanderwegen unterscheidet. Gefühlt (!) entspricht jede Drei-Stunden-Einheit einem mittelschweren Halbmarathon.

Blick in den Garten während der Challenge

Wie reagiert der Körper auf eine solche Ausdauer-Belastung? Und das über einen solchen Zeitraum. Wie reagieren Herz- und Kreislaufsystem, was tut sich bei der Sauerstoffsättigung, kommt der Körper beim Ausgleich verarbeiteter Nährstoffe hinterher? Was sagt bei diesem Sieben-Wochen-Marathon die Psyche? Und viele Fragen mehr.

Start der Challenge / des Projekts ist am 1. Juni, das Laufband wird zu diesem Zweck im Garten / auf der Terrasse  aufgebaut, sodass die Challenge praktisch öffentlich verfolgt werden kann.

In dieser ersten Folge des Walk-Män-Unterpodcasts zum Projekt „Auf dem Laufband über den Jakobsweg spreche ich mit Georg Freund. Dieser ist Geschäftsführer der Reha-Kliniken Küppelsmühle in Bad Orb und Frankfurt. Mehrere Therapeuten seiner Orber Klinik werden das Projekt aktiv begleiten. Was die Klinik sich davon an spannenden Erkenntnissen verspricht, verrät Freund in dieser Premieren-Folge.

Es geht los: Mein Projekt „Der Jakobsweg auf dem Laufband“. Pünktlich zum 1. Juni fiel der Startschuss für meine Challenge, den Jakobsweg virtuell auf dem Laufband zu absolvieren. Knapp 774 km sind zu absolvieren (sofern ich der „The Conqueror“App glauben schenken darf, über die ich mein Projekt „Camino de Santiago – Virtual Challenge“ synchronisiere). Das entspricht immerhin 86 Einheiten (zwei pro Tag) mit jeweils neun Kilometern. Oder 43 Tagen à drei Stunden. Oder auch: Fast 1,1 Millionen Schritte.

Natürlich ging gleich beim Start etwas ordentlich schief – das Band driftete nach links ab, was relativ kurzfristig zu einem Schaden und damit zu einer Unterbrechung der Challenge geführt hätte. Kurzfristig war also Justieren angesagt. Nachdem Wolfgang Jahn und ich auf den Trichter kamen, dass es wenig bringt, die Feststellschrauben der Karrosserie zu drangsalieren und uns auf die Stellschrauben des Laufbandes geeinigt hatten, war das Problem schnell behoben. Wolfgang ist Wandercoach und hat bereits mehrere tausend Kilometer auf dem (realen) Jakobsweg hinter sich gebracht. Sollten Psyche und Physis bei mir mal vor dem Inneren Schweinehund kapitulieren, so steht er bereit, um mir entsprechend Dampf zu machen und mich wieder auf’s Band zu treiben.

Und etwas genauer: Mit Wolfgang zog ich im Anschluss an die erste Etappe (90 Minuten = neun km) eine erste Bilanz. (Walk-Män-Podcast-Episode 58, ein ausführliches Portrait von Jakobsweg-Experte Wolfgang gab es übrigens bereits in Podcast-Episode 24).

Nicht zu vergessen: Kaum angelaufen, berichtete Radio FFH über mein Projekt. Schnaufend und auf dem quietschenden Laufband „live in action“ wurde ich knappe fünf Minuten während einer Einheit interviewt. Das Ergebnis war am selbigen Tag noch im Radio zu hören. Danke für die Unterstützung und nochmal ein besonders dickes Danke für den Nachsatz mit dem zweiten Laufband, das ich dringend gebrauchen könnte.

Nicht zu vergessen: Mit meinem Jakobsweg-Projekt lade ich die HörerInnen dazu ein, mit einer Spende das durch Corona gebeutelte Tierheim in Gelnhausen zu unterstützen. Das Spendenkonto folgt unten in den Shownotes.

In diesem Sinne: Viel Spaß und gute Unterhaltung, ich danke Euch für Eure (Ihre) Aufmerksamkeit.
 
Kontakt für Spenden:
Tierheim Gelnhausen

Tierheim Gelnhausen, Tierschutz Kinzig-Main e.V., Am Galgenfeld 37 / Industriegebiet West, 63571 GelnhausenTelefon: 06051 2550

E-Mail: webmaster@tierheim-gelnhausen.de

SPENDENKONTO

Tierheim Gelnhausen / Tierschutz Kinzig-Main e.V.

VR Bank Main Kinzig eG / IBAN: DE73506616390003663027

Walk-Män-Podcast Episode 13: Drei Jahre auf See

https://www.youtube.com/watch?v=RfpVQeieAlI

In Episode 13 begeben wir uns auf hohe See. Drei Jahre lang waren Susanne Tölzel und Joachim Probst auf ihrer Yacht unterwegs, lernten Land und Leute kennen in Europa, Afrika und Mittelamerika bis hinauf ins kalte Kanada. Was sie dazu trieb, ihr Hab und Gut zu verkaufen und sich auf einem elf Meter langen Segelboot auf eine ungewisse Reise zu begeben, wie es ihnen unterwegs erging und was sie alles erlebten, das erfahren die Hörer und Hörerinnen in dieser Folge. Aufgenommen an einem sonnigen Sommerabend mit einer neugierigen 50köpfigen Schafherde als Zeitzeugen in der Nachbarschaft, manchmal nicht zu überhörenden getunten Sportwagen am Boden und knatternden WK II-Veteranen am Himmel.
Fazit: Ein unterhaltsames, informatives und humorvolles Gespräch, welches dem Interviewer im wahrsten Sinne des Wortes neue Horizonte aufzeigte. Viel Spaß beim Hören.

Coverbild:  © S. Tölzel / J. Probst.