Herbstliches Shinrin Yoku am 17. und am 24. September

Waldbaden im Spätsommer / Herbst

Morgendliches Waldbaden im herbstlichen Spessartwald

Bad Orb (red). Shinrin Yoku – Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes. Den Wald mit allen Sinnen genießen, Achtsamkeit üben, neue Sichtweisen kennenlernen. Am besten funktioniert dies zur frühen Morgenstunde, wenn es im Wald noch nicht wimmelt von Sporttreibenden jeglicher Art, Wanderern, Joggern oder Mountainbikern. Waldbaden erfordert Ruhe, damit die Teilnehmenden es genießen und ihren Nutzen daraus ziehen können. Handies sind auf Flugmodus, die Stille wird genossen.

Ob strahlender Sonnenschein oder leichter Nieselregen – der Wald ist zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter der ideale Rückzugsort für Besinnung, Digital Detox, Meditation und Aufladen des seelischen Akkus. Das Laub unter den Füßen spüren (gerne auch barfuß), den Vögeln lauschen, Waldfunde ertasten, den frühherbstlichen Blätterhimmel betrachen, Atmen und Hören, ein Landart-Bild legen, Bäume spüren.

Waldbaden: Auszeit für Körper und Geist, Auftanken des inneren Akkus

In Japan wird Shinrin Yoku (übersetzt: „mit allen Sinnen im Wald baden“) als Erholungsangebot und Naturtherapie seit Jahren intensiv erforscht und gefördert. Der Immunologe Dr. Qing Li (MD, PhD), klinischer Professor an der Nippon Medical School, Abteilung für Rehabilitationsmedizin, gilt als Begründer der Forschungsrichtung Forest Medicine. Die interdisziplinäre Wissenschaft erforscht, wie der Aufenthalt im Wald Gesundheit und Wohlbefinden verbessern kann. Prof. Dr. Qing Lis 2012 erschienenes Kompendium Forest Medicine gilt als Standardwerk. Sein populärwissenschaftliches Buch Shinrin Yoku (deutscher Titel „Die wertvolle Medizin des Waldes„) wurde in unzählige Sprachen übersetzt. Ralf Baumgarten (zertifizierter Waldbademeister, Akademie Frielendorf und IHK Kassel) traf Qing Li 2019 im Rahmen von TV-Aufnahmen des Bayerischen Rundfunks im Englischen Garten in München und konnte sich dort am Rande der Veranstaltung mit ihm austauschen.

Waldbaden – neue Termine im September
Herbstliches Shinrin Yoku am 17. und am 24. September in Bad Orb

Start zu zwei neuen Waldbaden-Terminen mit Ralf Baumgarten ist jeweils samstags (17. oder 24. 9.) um 9 Uhr. Yoga-Matten für Entspannungszeiten im Wald werden gestellt, Shuttle-Service für die ersten sechs TeilnehmerInnen (max zehn) zum Start ist inklusive. Mindestteilnehmerzahl: sechs, Höchstzahl: zehn. Halstücher, Schals oder „Buffs“ sind nach Möglichkeit zum Verbinden der Augen mitzubringen.

Leitung / Anmeldung bei: Ralf Baumgarten, Kosten: EUR 18,- / Person, drei Stunden Dauer. Treffpunkt / Start: Bekanntgabe nach Anmeldung über info@walkmaen.de oder mobil: 0172 6612032.

Gruppenbuchung: Das Waldbaden kann übrigens auch separat gebucht werden für kleinere Gruppen (Festpreis). Terminabsprache unter info@walkmaen.de oder mobil: 0172 6612032.

Raus in den Wald, Auszeit gönnen – Premiere: „RAUSZEIT“ vom 20. bis 22. Mai 2022

Mit Fabian Sinning (Neuro-Body-Coach, Ex-Weltmeister OCR-Lauf u.v.m.) und Ralf Baumgarten (Coach, Yoga-Lehrer, Waldbademeister u.v.m.)

Bad Orb (red). „RAUSZEIT“ ist ein neues Projekt, dem sich Fabian Sinning (rechts, der erfolgreiche Extremsportler, Coach und Trainer) und Podcaster Ralf Baumgarten gemeinsam widmen. Die beiden kennen sich seit Jahren durch diverse Ausbildungen und Challenges und laden nun „im Paket“ zu einer „Rauszeit“ in Spessart und Vogelsberg ein.

Raus aus dem Alltag, Abschalten, Erfahrungen sammeln, sich öffnen für die Natur und neue Denk- und Sichtweisen.

Start ist am Wochenende 20. bis 22. Mai 2022. Mit einem Dutzend TeilnehmerInnen verbringen sie diese Zeit „draußen“, lernen die Natur nachhaltig und mit allen Sinnen kennen. Zahlreiche Übungen zur mentalen und körperlichen Stärkung inklusive. Die Voranmeldung läuft und die Zahl der Plätze ist beschränkt. Mehr dazu auf www.walkmaen.de.

Übrigens: Gesucht werden Städte, Gemeinden, Touristikbüros und Beherbergungsbetriebe, die Interesse haben an einer evtl. ganzjährigen Zusammenarbeit.

Schnell voranmelden bei Ralf Baumgarten (Mobil 0172–6612032 bzw. info@walkmaen.de – ab Ende der 17. KW 2022)) oder Fabian Sinning (Mobil: 0163-2128534 bzw. https://www.neuro-body-coach.de/)

Walk-Män Classic 3: Pfarrer Kneipp alias Peter Wolff (WMP 43, 2/2021)

Walk-Män Classic mit Pfarrer Kneipp

Kneipp-Woche im Walk-Män-Podcast:

Zum zweiten Mal war Peter Wolff, als „Pfarrer Kneipp“ bundesweit bekannt und die personifizierte Werbetrommel für die Kneipp-Bewegung, zu Gast im Podcast. Zu hören und zu sehen aktuell auf sämtlichen Podcast-Plattformen (Episode 97) sowie auf YouTube als Video als Folge 97/7. Für diejenigen, welche das Gespräch aus dem Vorjahr (Episode 43) verpasst haben, nachfolgend als Video auf YouTube in unserer neuen Reihe Walk-Män Classic das Vorjahresgespräch mit Sebastian Wolff – viel Spaß beim Anhören.

Episode 43 (Februar 2021): Peter Wolff hat eine Mission. Der 60jährige PR-Fachmann und Ex-Bürgermeister einer hessischen Kleinstadt ist ein leidenschaftlicher Vertreter der Kneipp-Bewegung. Im Walk-Män-Gespräch verrät Wolff, warum die fünf Säulen der Kneippschen Gesundheitslehre in der heutigen Zeit aktueller und wichtiger sind denn je und was die Landes- und Ortsverbände des Kneipp-Verbandes für die kommenden Monate geplant haben, um ihre Mitmenschen zu einem bewussteren und gesünderen Leben zu bewegen. Auf seinen vielen Reisen durch Deutschland ist Wolff in der Verkleidung als Pfarrer Sebastian Kneipp unterwegs. Eine wichtige Funktion mit hohem Werbewert im 200. Jahr des Bestehens.

80. Walk-Män-Podcast: Almut Boller und die KurVISION – Die Rückkehr der Kur, Teil 3

Podcast: Almut-Boller-und-die-KurVISION

Episode 80 des Walk-Män-Podcasts: Almut Boller und die KurVISION. Die Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes HHV erläutert in dieser Episode, was sie und ihre Kollegen sich von einer erstmaligen Definition des Begriffes Kur versprechen. Außerdem erfahren die HörerInnen in diesem Gespräch zwischen Almut Boller und Podcaster Ralf Baumgarten, welche neuen Projekte sich die Heilbäderfamilie dafür ausgesucht hat und woher der Wiesbaden seinen Namen hat.

Ein lockeres Gespräch, das ein bißchen Licht am Ende eines langen und dunklen Tunnels erkennen lässt. Und wer sich noch etwas tiefer mit den Existenzproblemen der Heilbäder und Kurorte in Hessen (und den anderen deutschen Bundesländern) befassen möchte, dem sind die früheren – aber immer noch aktuellen – Episoden zu diesem Thema ans Herz gelegt:

(Weitere) Walk-Män-Podcast CLASSICS zu den Themen Heilbäderverband und Kurwesen:

14. Walk-Män: Im Gespräch mit HHV-Geschäftsführerin Almut Boller

19. Walk-Män: Pressekonferenz: Kurorte in der „schlimmsten Krise“

39. Walk-Män: Die Rückkehr der Kur, Teil 1 – mit Almut Boller (HHV)

40. Walk-Män: Die Rückkehr der Kur, Teil 2 – mit Dieter Adt (DEHOGA)

Kontakt Hessischer Heilbäderverband HHV: www.hessische-heilbaeder.de

Kontakt Hessischer Heilbäderverband HHV auf Facebook:www.facebook.com/Heilbaeder

Titelbild dieser Episode: Agentur Fouad-Vollmer für die Heilbäder & Kurorte in Hessen

Näheres zu den Walk-Män-Projekten und zum Podcast auf der Walkmän-Homepage (siehe unten) – oder dirtekt über mich (Ralf Baumgarten) direkt.

In diesem Sinne: Viel Spaß und gute Unterhaltung, ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit.

Kontakt: Ralf Baumgarten / Walk-Män:
Mobil
: 0172 6612032

Homepages: https://walkmaen.de/
https://mein-blaettche.de
Mail: walkmaenpodcast@gmail.com
Facebook
: https://www.facebook.com/walkmaenorb

Wenn Dir gefällt, was Du hörst, dann abonniere den Podcast bei ITunes, Spotify, Deezer, Amazon-Music, Google-Podcast und überall, wo es Podcasts zu hören gibt.

Bleib wach, gesund und aufmerksam, Dein Ralf (Baumgarten)

72. Walk-Män-Podcast: Bildband-Projekt „Der Spessart“

Episode 72: Walk-Män: Bildband-Projekt „Der Spessart“. Zur Oktober-Messe kommt er auf den Markt – die erste Präsentation gibt es hier im Podcast: Das Bildband-Projekt „Der Spessart“ steht vor dem Abschluss. Im Gespräch verraten die Autoren (siehe Episodencover zu dieser Folge) Joachim (rechts) und Michael Kunkel, was sie zu diesem ambitionierten Projekt animierte und wieviel Jahre Arbeit dafür notwendig waren (Unter anderem „15.000 km quer durch den Spessart und auch schon mal 100 km für einen Schnappschuss…“).

Der prächtige Bildband erscheint im heimischen TRIGA-Verlag von Christina Schmitt (Bildmitte). Die Frankfurter Buchmesse (20. bis 24. Oktober) ist ürbigens als Präsenzmesse geplant – noch. Erhältlich ist das fotografische Meisterwerk natürlich im heimischen Buchhandel.

Bibliografische Daten https://www.buchhandel.de/buch/Der-Spessart-9783958282766

Projekt: „Jakobsweg auf dem Laufband“: Sieben Wochen, 774 km, knapp 1,1 Millionen Schritte, drei Stunden täglich barfuß auf dem Laufband

Jakobsweg auf dem Laufband

Bad Orb (von Ralf Baumgarten). Was tun, wenn man in der Zeit der Corona-Beschränkungen ein seit Jahren geplantes Ziel im Auge behält und trotz aller Widrigkeiten nicht aus den Augen verlieren möchte? Wenn es sich bei diesem Ziel um eine Langstreckenwanderung oder eine Pilgerreise handelt, ist das aktuell ein schweres Unterfangen. Seit geraumer Zeit gibt es nun „virtuelle“ Wanderungen und Läufe, die zumindest für den einen oder anderen eine Alternative sein können. Da meine beiden Ziele „German Trail“ und die Pilgerreise über den Jakobsweg aktuell nicht umsetzbar sind, habe ich mich entschlossen, zumindest den Jakobsweg virtuell anzugehen. Unterstützt von einer App, mit der ich die zu hause zurück gelegten Kilometer mit der Originalstrecke abgleichen kann. Die zu bewältigenden 774 km werde ich in einem Zeitraum von maximal 50 Tagen ansolvieren. Das Besondere daran? Ich werde als wahrscheinlich erster Mensch weltweit (zumindest, wenn ich „Dr. Google“ glauben darf) den Jakobsweg auf dem Laufband absolvieren. Und das werde ich (zwangsläufig ebenfalls eine Weltpremiere) ohne Schuhe bewältigen – sprich: Ich werde die komplette Strecke barfuß, in Rennsandalen und Laufsocken ablaufen. Täglich möglichst drei Stunden lang, was bei einem Tempo von sechs km / Stunde und einer Schrittfrequenz von 138 / Min. ein Tagespensum von 15 bis 18 km vorsieht. Wer schon einmal barfuß auf dem Laufband zugange war, weiß, dass sich die Belastung erheblich von der in Laufschuhen auf dem Band und erst recht vom Laufen auf der Straße bzw auf Feld- oder Wanderwegen unterscheidet. Gefühlt (!) entspricht jede Drei-Stunden-Einheit einem mittelschweren Halbmarathon.

Blick in den Garten während der Challenge

Wie reagiert der Körper auf eine solche Ausdauer-Belastung? Und das über einen solchen Zeitraum. Wie reagieren Herz- und Kreislaufsystem, was tut sich bei der Sauerstoffsättigung, kommt der Körper beim Ausgleich verarbeiteter Nährstoffe hinterher? Was sagt bei diesem Sieben-Wochen-Marathon die Psyche? Und viele Fragen mehr.

Start der Challenge / des Projekts ist am 1. Juni, das Laufband wird zu diesem Zweck im Garten / auf der Terrasse  aufgebaut, sodass die Challenge praktisch öffentlich verfolgt werden kann.

In dieser ersten Folge des Walk-Män-Unterpodcasts zum Projekt „Auf dem Laufband über den Jakobsweg spreche ich mit Georg Freund. Dieser ist Geschäftsführer der Reha-Kliniken Küppelsmühle in Bad Orb und Frankfurt. Mehrere Therapeuten seiner Orber Klinik werden das Projekt aktiv begleiten. Was die Klinik sich davon an spannenden Erkenntnissen verspricht, verrät Freund in dieser Premieren-Folge.

Es geht los: Mein Projekt „Der Jakobsweg auf dem Laufband“. Pünktlich zum 1. Juni fiel der Startschuss für meine Challenge, den Jakobsweg virtuell auf dem Laufband zu absolvieren. Knapp 774 km sind zu absolvieren (sofern ich der „The Conqueror“App glauben schenken darf, über die ich mein Projekt „Camino de Santiago – Virtual Challenge“ synchronisiere). Das entspricht immerhin 86 Einheiten (zwei pro Tag) mit jeweils neun Kilometern. Oder 43 Tagen à drei Stunden. Oder auch: Fast 1,1 Millionen Schritte.

Natürlich ging gleich beim Start etwas ordentlich schief – das Band driftete nach links ab, was relativ kurzfristig zu einem Schaden und damit zu einer Unterbrechung der Challenge geführt hätte. Kurzfristig war also Justieren angesagt. Nachdem Wolfgang Jahn und ich auf den Trichter kamen, dass es wenig bringt, die Feststellschrauben der Karrosserie zu drangsalieren und uns auf die Stellschrauben des Laufbandes geeinigt hatten, war das Problem schnell behoben. Wolfgang ist Wandercoach und hat bereits mehrere tausend Kilometer auf dem (realen) Jakobsweg hinter sich gebracht. Sollten Psyche und Physis bei mir mal vor dem Inneren Schweinehund kapitulieren, so steht er bereit, um mir entsprechend Dampf zu machen und mich wieder auf’s Band zu treiben.

Und etwas genauer: Mit Wolfgang zog ich im Anschluss an die erste Etappe (90 Minuten = neun km) eine erste Bilanz. (Walk-Män-Podcast-Episode 58, ein ausführliches Portrait von Jakobsweg-Experte Wolfgang gab es übrigens bereits in Podcast-Episode 24).

Nicht zu vergessen: Kaum angelaufen, berichtete Radio FFH über mein Projekt. Schnaufend und auf dem quietschenden Laufband „live in action“ wurde ich knappe fünf Minuten während einer Einheit interviewt. Das Ergebnis war am selbigen Tag noch im Radio zu hören. Danke für die Unterstützung und nochmal ein besonders dickes Danke für den Nachsatz mit dem zweiten Laufband, das ich dringend gebrauchen könnte.

Nicht zu vergessen: Mit meinem Jakobsweg-Projekt lade ich die HörerInnen dazu ein, mit einer Spende das durch Corona gebeutelte Tierheim in Gelnhausen zu unterstützen. Das Spendenkonto folgt unten in den Shownotes.

In diesem Sinne: Viel Spaß und gute Unterhaltung, ich danke Euch für Eure (Ihre) Aufmerksamkeit.
 
Kontakt für Spenden:
Tierheim Gelnhausen

Tierheim Gelnhausen, Tierschutz Kinzig-Main e.V., Am Galgenfeld 37 / Industriegebiet West, 63571 GelnhausenTelefon: 06051 2550

E-Mail: webmaster@tierheim-gelnhausen.de

SPENDENKONTO

Tierheim Gelnhausen / Tierschutz Kinzig-Main e.V.

VR Bank Main Kinzig eG / IBAN: DE73506616390003663027

Walk-Män-Podcast Episode 13: Drei Jahre auf See

https://www.youtube.com/watch?v=RfpVQeieAlI

In Episode 13 begeben wir uns auf hohe See. Drei Jahre lang waren Susanne Tölzel und Joachim Probst auf ihrer Yacht unterwegs, lernten Land und Leute kennen in Europa, Afrika und Mittelamerika bis hinauf ins kalte Kanada. Was sie dazu trieb, ihr Hab und Gut zu verkaufen und sich auf einem elf Meter langen Segelboot auf eine ungewisse Reise zu begeben, wie es ihnen unterwegs erging und was sie alles erlebten, das erfahren die Hörer und Hörerinnen in dieser Folge. Aufgenommen an einem sonnigen Sommerabend mit einer neugierigen 50köpfigen Schafherde als Zeitzeugen in der Nachbarschaft, manchmal nicht zu überhörenden getunten Sportwagen am Boden und knatternden WK II-Veteranen am Himmel.
Fazit: Ein unterhaltsames, informatives und humorvolles Gespräch, welches dem Interviewer im wahrsten Sinne des Wortes neue Horizonte aufzeigte. Viel Spaß beim Hören.

Coverbild:  © S. Tölzel / J. Probst.